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Und einmal müssen wir Abschied nehmen …

"Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande als flöge sie nach Haus..." (Joseph von Eichendorf)

Man will es nicht wahrhaben - vorher nicht - während man begreift, das das Leben zuende geht nicht - und danach noch eine lange Zeit nicht. Unser Verstand mit seinem kleinen Ausschnitt von Wirklichkeit will nicht loslassen, versucht festzuhalten, was sich nicht festhalten lässt  und glaubt, nun sei alles zu Ende.

Denn es tut einfach so weh. Und in dem Moment ist es kein Trost zu wissen, das das der Lauf des Lebens ist und man immer schon wußte, das dieser Moment kommen wird.

Und meist ist eine schwere und schreckliche Entscheidung zu treffen. Die nicht wieder rückgängig zu machen ist. Und man muss sie treffen, für seinen Freund - ob man sicher ist, das es die richtige Entscheidung ist... oder nicht.

Wenn ein Tier geht, das uns begleitet hat; für uns da gewesen ist; überhaupt, wenn es für und mit uns gearbeitet hat wie unsere Tiere...ist es, als würde das Herz ein Loch bekommen und es fehlt einfach so sehr. Eine zeitlang spürt man sie noch an seiner Seite; glaubt, man würde sie sehen, wenn man schnell zur Seite blickte, spürt ihre Berührung im Traum und wenn man die Augen schließt. Ruft sie vielleicht sogar oder teilt sie wie gewohnt zur Arbeit ein - um mit einem Stich den Verlust wieder wahrzunehmen.

Erst mit der Zeit verliert der Schmerz seine Schärfe und die Dankbarkeit und die schönen Erinnerungen überwiegen. Und das Bewußtsein, dass nichts jemeils vollständig verschwindet ... "Niemals geht man so ganz..."

In unendlicher Dankbarkeit denken wir an euch ... für immer in unseren Herzen und Gedanken:

Niki † 2.1.2022 - "Sie ist nun frei und unsere Tränen wünschen ihr Glück" Goethe

Am 2.1.2022 mussten wir unsere Niki gehen lassen. Ich glaube, eigentlich wollte sie mit dem alten Jahr gehen, aber wir wollten es nicht wahrhaben und haben noch Untersuchungen und eine Behandlung versucht, da sie bis dahin völlig gesund wirkte und ich nicht fassen konnte, was plötzlich geschah.

Zunächst sah es so aus als würde sie nur zu wenig Heu fressen, vielleicht wegen den Zähnen; dann wie eine Lahmheit vorne rechts; dann wurden es Gleichgewichtsstörungen, Bewußtseinstrübungen, und in der Nacht zum 2. hat sie sich das letzte Mal niedergelegt. Ein paar Stunden konnte ich sie noch in meinen Armen halten und sie stützen, wenn sie immer wieder aufgeschreckt ist und versucht hat sich zu orientieren und zu fressen.

Und aus diesem Grund - ihr starker Körper und ihr unendlich starkes, tapferes und großes Herz wollten nicht aufgeben und ich wußte nicht, ob sie leidet und wie lange es dauern würde - habe ich sie einschläfern lassen.

Ich bin dir unendlich dankbar - meine Freundin, Vertraute, Lehrerin und wichtigste Mitarbeiterin - nun sei frei!

Unita, genannt Niki

Haflinger-Stute, 1994 - 2022 unser allerliebster Schatz

Nicki geht sehr gut an der Longe und passt gut auf die Pferde-Neulinge auf. Sie ist lieb, hübsch, hell und rund. Ihre inzwischen 27 Jahre sieht man ihr überhaupt nicht an und im Gelände benimmt sie sich eher wie 2,7 denn wie 27 und geht mit eisernem Willen und Freude vorwärts. Durch ihre Lebenserfahrung so schnell durch nichts mehr aus der Fassung zu bringen, erträgt sie so manchen Fehler leichter als die jungen Pferde . Durch ihren breiten und stämmigen Körperbau kann sie Gleichgewichts- und Turnübungen (Voltigieren) super ausbalancieren - was dann auch ihr Job ist - kommt aber schwer um die Kurven - was sie zum perfekten Übungspferd für das korrekte Einleiten von Wendungen macht!

Nach 18 Jahren in Hotelreitställen hat sie hier ihre Lebensfreude wiedergefunden und wird Jahr für Jahr scheinbar jünger statt älter - es kommt einem vor als würde sie sagen: das erste Leben war ... ich fange einfach nochmal von vorne an :)!

Niki kommuniziert inzwischen ohne Scheu und ruht in sich - ihr Herz und ihre Geduld sind groß genug um mit vielen neuen Menschen zurechtzukommen - daher setzen wir sie auch für einzelne Einheiten und kleine Pakete ein.

Lieblingsbeschäftigung: noch immer: im Gelände um die Wette laufen :)

Leonie † 20.10.2015 "Der Tod ist das Tor zum Licht, am Ende eines mühsam gewordenen Weges." (Franz von Assisi)

Am 20.10.2015 ist unsere geliebte Maremmano-Hündin Leonie gestorben. Sie ist lange krank gewesen aber wir hatten doch gehofft das sie noch eine Weile bei uns sein könnte. Sie hinterlässt eine große Lücke - in unserem Herzen wie auch auf dem Hof wo sie eine wichtige Aufgabe als Schutz- Wach- und Hütehund für all unsere anderen Tiere hatte. Sie wird uns furchtbar fehlen, ein guter Hund hinterlässt immer eine große Lücke.

Du hast genau gewusst wann alles seine Ordnung hat und wann etwas nicht stimmt, und hat uns so manche Nachtwache erspart. Du hast für uns aufgepasst und uns geholt; z.B. wenn eine Kuh gekälbert, hat oder ein Tier krank geworden ist.  Hast Fuchs, Marde und Habicht ferngehalten.

Vor allem warst du so ein liebenswerter, treuer, fröhlicher Hund, immer gut gelaunt solange du gesund warst und furchtbar tapfer als es dir schlecht ging und es ist ein Jammer das du nicht einmal 5 Jahre alt werden durftest. Jetzt war der Tod nur noch eine Erlösung.

Du wirst uns so sehr fehlen Leonie, für immer in unseren Herzen.

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